Alle Beiträge von Brigitte Eilinghoff

Ruhrgebietswandertag

Am 21. 8. fand in Hagen beim LWL-Freilichtmuseum der 38. Ruhrgebietswandertag statt. 8 Wanderer machten sich mit Wanderfreunden aus Arnsberg und Neheim auf den Weg. Aufgrund der hohen Temperaturen waren sich alle einig, die kurze Wanderstrecke über ca. 7 km zu gehen. Der Weg führte durch Laubwald über Hangwege entlang des Freilichtmuseums, des Eilper Berges und des Selbecker Bachs.

Die ersten Blätter fielen von den Bäumen und man konnte den Herbst schon ahnen.

Zurück am Ausgangspunkt hatten wir freien Eintritt in das Freilichtmuseum. Nach einer Stärkung mit Currywurst und Pommes und vielen Spiegeleiern konnten wir das Museum erkunden.

Auf der Wiese spielten verschiedene Musikgruppen, ein Stelzenmann formte Figuren aus Luftballons für die Kinder und SGV und Ruhrverband hatten Infostände aufgebaut.

Es fanden Vorführungen statt, einige Häuser wie Kaffeerösterei, Kolonialwarenladen, Metzgerei waren geöffnet. In der Seilerei wurden Seile hergestellt und in einer Ausstellung konnte man Karikaturen bewerten.

Doch jeder Tag geht einmal zu Ende und so mussten wir uns langsam auf den Rückweg zum Bus machen. Am Infostand des Ruhrverbandes war die Verlosung in vollem Gang. So konnten wir als krönenden Abschluss eines schönen Tages auch noch zwei Preise mit nach Hause nehmen.

Am Kohlenmeiler

Am 18.7. stand ein Besuch am Kohlenmeiler in Eslohe auf dem Programm. Da es das Wetter besonders gut mit uns meinte, fiel die Wanderung kurz aus. Der Weg führte an der Straße entlang, da der Fußweg gesperrt war, am Dampfmuseum vorbei zur SGV-Hütte. Der Kohlenmeiler rauchte und wurde von den Köhlern bewacht.

Im Festzelt wurde für uns noch extra ein Tisch mit Bänken aufgestellt. Ein Alleinunterhalter sorgte mit seinem Akkordeon für Stimmung.

Nach Kaffee und Kuchen waren aufgrund der hohen Temperaturen noch etliche Kaltgetränke erforderlich.Der Rückweg führte uns durch den Wald hinter dem Dampfmuseum zurück zu unseren Autos am Schwimmbad.

Auf den Spuren von Pilgern und Kaufleuten

Am 5. September begaben sich 12 Wanderer auf die Spuren von Pilgern und Kaufleuten im Paderborner Land. Der „Alte Pilgerweg“ folgt in weiten Teilen der „Via Regia“, im 17. Jahrhundert auch „Frankfurter Weg“ genannt, den die Paderborner Fürstbischöfe nutzten um zu Krönungsfesten nach Frankfurt zu reisen oder Kaufleute die auf der Messe ihre Waren verkaufen wollten. Unsere Wanderung startete an der Kluskapelle in Etteln, die der hl. Lucia geweiht ist.

Kluskapelle Etteln
Im Nonnenbusch

Der Weg führte aufwärts in den Nonnenbusch. Der Name ist zurückzuführen auf Zisterzienserinnen eines Paderborner Klosters, die hier umfangreichen Grundbesitz hatten. Heute befindet sich hier ein Friedwald.

Weiter ging es zur Wallfahrtskapelle „Zur hilligen Seele“. Der Legende nach hat hier der hl. Meinolf gesehen, wie eine Seele mit Flügeln vom Himmel schwebte. Die Kapelle diente der Kreuzverehrung. Wir legten hier unsere Mittagsrast ein.

Blaue Madonna

Durch eine Kastanienallee kamen wir zur nächsten Station, der „Blauen Madonna“. Sie wurde als Erinnerung an die Marienerscheinungen in Lourdes 1882 errichtet.

Von hier führte uns der Weg durchs Ellerbachtal nach Schloss Hamborn. Hier befinden sich Einrichtungen der „Richard Steiner Werkstätten“, Waldorfschule, Reha-Kliniken, Gärtnerei, Bio-Hof, Handwerksbetriebe usw.

Schloss Hamborn

Über eine Treppe und einen Trampelpfad ging es weiter bergab. Es folgte ein Stück Fahrstraße bevor wir ins Despental gelangten. Nach einem kurzen Anstieg hatten wir einen weiten Blick über die Paderborner Hochfläche mit den zahllosen Windkrafträdern.

Ein kurzer Abstecher führte uns zu guter Letzt noch zum Teufelsstein. Der Legende nach soll der Teufel hier einen großen Felsen auf einen Missionar geworfen haben, der im Tal bekehrungswilligen Heiden predigte. Der Stein blieb aber am Abhang liegen und ist heute als Aussichtspunkt begehbar. Der Blick geht weit über den Ettelner Paddelteich ins Altenautal.

Noch ein kurzes Stück Weg und wir waren an unserem Ausgangspunkt angekommen. Hier bekam jeder Wanderer noch eine Pilgerurkunde bevor wir uns im Bauernhofcafe bei Speis und Trank stärkten.

Quelllebendig wandern

Am 8. September begaben sich 14 Wanderer auf den Weg zu den Emsquellen. Durch das Naturschutzgebiet Moosheide über sandigen Boden mit lichten Eichen- und Kiefernwäldern kamen wir schon bald zum Ems-Informations-Center. Hier konnte man über die Ems, den kürzesten Strom Deutschlands mit 371 km, viel erfahren. Weiter ging es über Naturpfade vorbei an der Wiese der Sennepferde – eine besondere genügsame Rasse – in das eigentliche Quellgebiet. Hier konnten wir bei unserer Mittagsrast die mitgebrachten Leckereien aus unseren Rucksäcken verzehren. Über Treppenstufen ging es hinab ins Quellgebiet. Zunächst nur ein Schlammloch, ein paar Meter weiter aber durch aufsteigendes Grundwasser ein kleiner Bach – die Ems.

Der Weg führte uns weiter durch Wald und über offene Heideflächen nach Bentlake. Hier konnten wir das Heimatmuseum besichtigen. Leider nur von außen.

Bevor wir wieder zu unseren Autos kamen, wurde noch die Frage geklärt, was eine Bifurkation ist. Am Krollbach war dies anschaulich dargestellt. Das Wasser des Baches teilt sich hier und fließt einmal über den Rhein und andererseits über Lippe uns Ems in die Nordsee.

Vor der Heimfahrt stärkten wir uns noch bei Kaffee und leckerem Kuchen. Die Besitzerin des kleinen Cafes freute sich, weil wir mit unseren grünen Shirts passend zur Deko gekleidet waren.

Dem Klima auf der Spur

Am 23.06. begaben sich 10 Wanderer auf die Suche nach Spuren unseres Klimas. Wir starteten am Waldinformationszentrum Hammerhof bei Scherfede und konnten schon bald die ersten Wisente sehen.

Die Sonne meinte es gut mit uns, so dass der Schatten unter den Buchen willkommen war. Leider waren die in der Wegebeschreibung angegebenen markierten Informationspunkte nicht zu finden. Trotzdem haben wir einiges über das Klima und die Spuren in der Natur erfahren. Bei der Mittagsrast auf gefällten Baumstämmen schmeckte der Rucksackproviant besonders gut.

Vorbei an Axel- und Lennart-Quelle kamen wir bald zum Kloster Hardehausen mit seiner fast 900-jährigen Geschichte. Der Weg führte weiter am Waldsee entlang vorbei an Wildschweinen und Tarpan-Pferden.

Zum Schluß haben einige noch den Wisentturm mit der Helix-Treppe bestiegen. Hier bot sich ein weiter Blick über den Teutoburger Wald und zu den Wisenten. Der Tag klang im Hammerhof bei Kaffee und Kuchen gemütlich aus.

Ruhrgebietswandertag

Haltern am See

Der SGV nahm am Ruhrgebietswandertag in Haltern am See mit 10 Personen teil. Während sich der eine Teil auf die 15 km lange Strecke machte, konnten die anderen noch einen Kaffee trinken, bevor sie dann auf die 6 km lange Strecke gingen. Am Ende der Wanderungen trafen sich alle im Schloss Sythen. Dort war für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Alphornbläser, Dixieland Music und das 1. Landsknecht-Fanfarenkorps der Stadt Haltern sorgten für musikalische Unterhaltung.

1. Landsknechtkorps
Viele Wanderer trafen sich im Schlosshof

Mit dem Nachtwächter unterwegs

Im November stand eine Wanderung mit dem Nachtwächter in Rüthen an. Aufgrund des großen Interesses musste der Nachtwächter zweimal mit uns gehen. Wir lauschten seinen kurzweiligen Erzählungen und lernten viel über das Nachtwächterwesen und die Hansestadt Rüthen.

Am Ende des Rundganges, der auch über die Stadtmauer führte, konnten sich alle bei einer heißen Suppe wieder aufwärmen.

 

 

Auf der Golddorfroute

17 Wanderer nahmen am Sonntag, dem 15.07.,  bei hochsommerlichen Temperaturen die Golddorfroute von Kirchrarbach unter ihre Wanderschuhe. Nach dem ersten Anstieg ließen es sich einige nicht nehmen Kirschen zu naschen. Kurz darauf erreichten wir die Rochuskapelle.

Rochuskapelle

Ab hier führte uns der Weg zwischen dem Hennetal und dem Sellmecketal zu den 3 Kreuzen. Diese erinnern an den Mord eines Schäfers. Wir querten das Sellmecketal bei der Pfotenranch und wanderten weiter bergauf zum Istert. Viele bunte Schmetterlinge und Ausblicke ließen uns staunen. Auf der Istert lud eine lange Bank zur Mittagsrast ein.

Mittagsrast auf der Istert

Nun führte der Weg bergab ins Rarbachtal nach Hanxleden. Nach Querung der Straße folgte sodann der Anstieg zum Ehrenberg. Auch hier gab es wieder herrliche Ausblicke. Immer wieder konnten wir die bereits zurückgelegte Strecke auf der anderen Talseite verfolgen. Schließlich kamen wir zur Kapelle auf dem Steimel, die am Ende des Kirchrarbacher Kreuzweges steht.

Kapelle auf dem Steimel

Ausklang beim Kaffeetrinken

Wir folgten dem Kreuzweg bergab nach Kirchrarbach. Beim gemütlichen Kaffeetrinken ging die Wanderung zu Ende und alle Fußballinteressierten kamen noch rechtzeitig zum Anpfiff des WM-Endspiels nach Hause.

 

Wanderfahrt in den Rheingau nach Bingen

Am 18. Aug. machten sich 24 Wanderer auf in den Rheingau nach Bingen. Nach der Stärkung mit Hildegards Kartoffelsuppe starteten wir zur ersten Wanderung über den Rochusberg. Am Rhein entlang führte uns der Weg vorbei am Goethestein hinauf zum ehemaligen Oblatenkloster und weiter zum Kemptener Eck. Hier hatten wir einen fantastischen Blick auf den Rhein mit seinen Inseln. Während wir im Hildegardforum  bei Kaffee und Kuchen saßen, gab es einen kräftigen Regenschauer. Danach führte uns der Weg am Kaiser Friedrich Turm vorbei nach Bingen zurück. Abends hatten wir ein leckeres Abendessen im „Geschwollenen Herz“ und der Tag klang in gemütlicher Runde aus.

Am 2. Tag machten wir uns nach dem Frühstück auf den Weg am Rhein entlang zur Fähre und setzten über nach Rüdesheim. Das Wetter meinte es gut mit uns, strahlend blauer Himmel und Sonnenschein. Von Rüdesheim führte uns der Weg durch die Weinberge an der Ruine Ehrenfels vorbei nach Assmannshausen. Mit dem Sessellift schwebten wir hinauf zum Jagdschloss Niederwald. Bald kamen wir an die Zauberhöhle, die von den meisten durchquert wurde, obwohl es stockfinster war. Wir befanden uns nun auf dem Rheinsteig der uns vorbei an der Ruine Rossel in Richtung Niederwalddenkmal führte. Während 3 von uns die Abkürzung nahmen, hatten die anderen eine wohl unvergessliche Mittagspause mit Panoramablick auf den Rhein mit Bingen, Bingerbrück und weit ins Nahetal hinein. Wie es sich im Rheingau gehört, stießen wir mit Wein auf den schönen Tag an. Der Weg führte uns dann zum Niederwalddenkmal. Wir bestaunten die große Germania und trafen auch unsere Abtrünnigen wieder. Gemeinsam ging es dann auf dem Rheinsteig weiter bis zur Abtei St. Hildegard. Nach Besichtigung der Kirche und einer Stärkung im Kloster-Cafe stiegen wir durch die Weinberge nach Rüdesheim hinab.  Wir durchquerten die bekannte Drosselgasse und setzten wieder mit der Fähre über nach Bingen. Hier ließen wir uns am Rheinufer noch ein Glas Wein schmecken. Zum Abendessen kehrten wir in den Weinkeller ein. Ein paar Wanderer ließen es sich nicht nehmen, nochmals nach Rüdesheim zu fahren um das Weinfest zu besuchen. Die anderen  saßen noch in fröhlicher Runde beisammen.

Am Sonntag mussten wir leider  Abschied nehmen.  Der Bus brachte uns in den  Westerwald. Hier  stand noch ein kurzer Rundgang durch die wild romantische Holzbachtalschlucht an. Dabei wurden wir von einem heftigen Regenschauer überrascht. Die geplante Einkehr wurde verschoben und fand in Oberveischede statt. Am frühen Abend sind alle wieder gesund in Nuttlar angekommen.