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Das Wandern ist des Müllers Lust

Marienhain in Esshof
Am Marienhain in Esshof

Diesem alten Lied folgend erkundeten 18 Jedermannwanderer im Juli die Heimat der ehemaligen Müller der „Altenbürener Mühle“, die zu den Baudenkmäler der Stadt Brilon gehört. Am schön gepflegtem Marienhain in Esshof legten wir einen kurzen Fotostop ein, um anschließend weiter leicht bergan zum Volksloh zu wandern.

kleine Trinkpause

Von hier führte die Route in Richtung kleiner Hoggenberg (505 m), der höher als der große Hoggenberg (492 m) ist, wie ein gut informierter Teilnehmer feststellte. Der Grund der Bezeichnung kann also nur die Masse des Bergs sein. Im weiteren Verlauf der Wanderung konnten wir beobachten, daß sich auf den abgeholzten Flächen Pflanzen und Gräser in Richtung einer Heidelandschaft entwickeln.

Mit Blick auf das kleine Dorf Rixen und die Briloner Hochebene ging es dann – unterwegs erwischte uns noch ein plötzlicher Regenschauer, was der guten Laune aber keinen Abbruch tat -entlang des Glennebachs nach rund 8 km zur Einkehr in die Mühle, wo diese schöne Wanderung bei Sonnenschein im Biergarten

Altenbürener Mühle

einen gemütlichen Abschluss bei Kaffee und frischen Waffeln fand.

Gewandert wird bei jedem Wetter !

Trotz nicht so guten Wetteraussichten erschienen am Mittwoch, den 3. Juli, sieben rüstige Wanderer am Treffpunkt in Nuttlar, um das in der Nähe von Kallenhardt liegende Lörmecketal zu erkunden.

Start war am Parkplatz “ Hohler Stein. Die Lörmecke begleitete uns auf dem stets ansteigenden Weg, gesäumt von Freiflächen, die mit Fingerhut bewachsen waren, bis zu den Schnadesteinen Nuttlar – Suttrop.

Dort überquerten wir den Bach zum ersten Mal.

Auf der Suttroper Seite, im Forst Körtlinghausen, mussten wir den Anstieg auf 494 m Höhe bei Regen bewältigen.

Von hier führte der Weg wieder bergab. So erreichten wir dann, mit Blick auf Warstein, durch das “ Alte Feld“ erneut das Lörmecketal. An der „Bachschwinde“ wurde diese dann zum zweiten Mal überquert.

Vorbei am „Hohen Stein“ und in der Wiese wachsenden Orchideen ( Kleines Knabenkraut), querten wir noch zweimal den Bach, um dann kurz vor Ende der Wanderung den “ Hohlen Stein“ zu erreichen.

Rund um den Bastenberg

Start zur Wanderung um den Bastenberg

Die Jedermann-Wanderung im Juni lockte 14 Teilnehmer die Wanderschuhe zu schnüren und sich oberhalb von Berlar auf die etwa 8 km lange Tour zu begeben.

Die Strecke führte leicht ansteigend auf naturbelassenem Untergrund mit schöner Aussicht auf die Nachbardörfer, in der Ferne war der Mescheder Hausberg „Vogelsang“ gut zu erkennen, zum ersten Stopp an der Infotafel „ehemalige Bergbaukolonie Alexander “

Infotafel am Bastenberg

die einiges Wissenwertes über den Ramsbecker Bergbau vermittelt.

Weiter ging es dann zum Altarstein, oberhalb der Ortschaft Brabecke mit Blick zur Hunau,

Jedermann-Wanderung um den Bastenberg
Am Altarstein am Bastenberg

einem massiven, verwitterten Felsblock in Form eines langgezogenem Tisches. Nach einem Kräuterschnäpschen nahm die Wandergruppe dann den letzten Anstieg zum Gipfelkreuz auf 745 m ü.NN. in Angriff.

Am Bastenberg
Jedermann-Wanderung um den Bastenberg
Zwei Damen und ein Steinmännchen
Geschafft!

Zum Abschluss erwartete die Wanderer zur allgemeinen Überraschung

Kaffeepause am Bastenberg
Hahn im Korb
mhm, lecker 😋!
mhm, 😋!

noch Kaffee und leckerer Kuchen in der freien Natur!

Ziel erreicht !

Am 12. April 2015 starteten die Wanderer des SGV Nuttlar mit der 1. Etappe des Sauerland Höhenflugs von Düdinghausen nach Goldhausen.

Im Herbst 2019 beendeten wir die 9. Etappe in Wildewiese. Die Corona Pandemie machte uns einen Strich durch unsere weiteren Pläne.

Wir konnten dann, Gott sei Dank, in den Jahren 2022 und 2023, die Tour, mit den Etappen von Schlot nach Wildewiese und von Schlade nach Neuenrade, fortsetzen.

Am Sonntag, den 16. 6. 2024 war es endlich soweit: Wir wanderten die letzte Etappe von Neuenrade nach Altena.

Wir starteten am Quittmannsturm bei Neuenrade. In der Nähe befindet sich auch das Ehrenmal des SGV am Kohlberg.

Die Strecke führte zunächst fast immer auf einer Höhe, dann talwärts bis zur Ortschaft Ihmert.

Während wir durch herrlichen Laubwald in Richtung Flugplatz Altena – Hegenscheidt wanderten, wurden wir von einem kurzen Regenschauer überrascht.

Zur Mittagszeit legten wir am Waldrand eine Rast ein um uns mit den Leckereien aus dem Rucksack zu stärken. Mit frischen Kräften nahmen wir dann die letzten fünf Kilometer bis zu unserem Ziel in Angriff. Allerdings ging es dann bis ins Lennetal nach Altena drei Kilometer nur bergab.

Nach viereinhalb Stunden, noch einmal alle Kräfte für den Treppenaufgang zur Burg mobilisiert, hatten wir unser Ziel, die Burg Altena erreicht.

Burg Altena
Burg Altena

Im Café Nostalgie ließen wir den schönen Tag bei Kaffee und Kuchen und einem Kaltgetränk ausklingen.