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Auf den Spuren des Bierbrauens

Hopfengarten

Bei herrlichem Altweibersommerwetter startete eine Gruppe Jedermannwanderer zur Septembertour in den Ort Grevenstein. Dort führte der ca. 7 km lange Rundwanderweg entlang 10 Stationen mit Hinweistafeln,

auf denen alles Wichtige zur Geschichte des Bierbrauens aus der Zeit der Sumerer, erstes schriftliche Dokument datiert aus der Zeit 4.000 vor Christi Geburt, bis ins Mittelalter und die Neuzeit. Die Wanderer erfuhren ausser Wissenswertem auch noch Witziges und Anekdoten von Rittern und Mönchen, die dem leckeren Gerstensaft zugesprochen haben, und auch Hildegard von Bingen empfahl Bier gegen „Schwermut“.

Den einzelnen Stationen folgend ging es zum Hopfengarten

und zu einem Aussichtsfass

mit schönem Blick auf Grevenstein. Entlang von „Pastors Eichen“ schlängelt sich der Weg bergauf

zu einer Ruhebank, wo wir Zeit für ein geistiges Getränk“Kräuterschnäpschen“ hatten

und dann zum Highlight „Waldtheke“, die leider verschlossen war, also haben wir die phantastische Aussicht genossen.

Über einen Wiesenweg, gesäumt mit Apfel- und Birnenbäumen -alles alte Sorten- näherten wir uns dem Ausgangspunkt mit Blick auf die heimische Brauerei.

Zum Abschluss ging es zum gemütlichen Kaffeetrinken.

Wanderung zum Kl. Hoggenberg

Der Start für die Septemberwanderung war der Parkplatz an der Altenbürener Mühle.

Der Weg führte über den Wanderweg Af1 Richtung Eßhoff. An der Marienkapelle folgten wir dem E1 zum Kleinen Hoggenberg. Durch die abgeholzten Flächen hatten wir einen schönen Ausblick Richtung Scharfenberg und Rixen.

Von hier aus wanderten wir nach einer kurzen Rast ins Glennetal und zurück zur Altenbürener Mühle, wo wir uns mit einem Kaltgetränk belohnten.

Ruhrgebietswandertag

Am 21. 8. fand in Hagen beim LWL-Freilichtmuseum der 38. Ruhrgebietswandertag statt. 8 Wanderer machten sich mit Wanderfreunden aus Arnsberg und Neheim auf den Weg. Aufgrund der hohen Temperaturen waren sich alle einig, die kurze Wanderstrecke über ca. 7 km zu gehen. Der Weg führte durch Laubwald über Hangwege entlang des Freilichtmuseums, des Eilper Berges und des Selbecker Bachs.

Die ersten Blätter fielen von den Bäumen und man konnte den Herbst schon ahnen.

Zurück am Ausgangspunkt hatten wir freien Eintritt in das Freilichtmuseum. Nach einer Stärkung mit Currywurst und Pommes und vielen Spiegeleiern konnten wir das Museum erkunden.

Auf der Wiese spielten verschiedene Musikgruppen, ein Stelzenmann formte Figuren aus Luftballons für die Kinder und SGV und Ruhrverband hatten Infostände aufgebaut.

Es fanden Vorführungen statt, einige Häuser wie Kaffeerösterei, Kolonialwarenladen, Metzgerei waren geöffnet. In der Seilerei wurden Seile hergestellt und in einer Ausstellung konnte man Karikaturen bewerten.

Doch jeder Tag geht einmal zu Ende und so mussten wir uns langsam auf den Rückweg zum Bus machen. Am Infostand des Ruhrverbandes war die Verlosung in vollem Gang. So konnten wir als krönenden Abschluss eines schönen Tages auch noch zwei Preise mit nach Hause nehmen.

Am Kohlenmeiler

Am 18.7. stand ein Besuch am Kohlenmeiler in Eslohe auf dem Programm. Da es das Wetter besonders gut mit uns meinte, fiel die Wanderung kurz aus. Der Weg führte an der Straße entlang, da der Fußweg gesperrt war, am Dampfmuseum vorbei zur SGV-Hütte. Der Kohlenmeiler rauchte und wurde von den Köhlern bewacht.

Im Festzelt wurde für uns noch extra ein Tisch mit Bänken aufgestellt. Ein Alleinunterhalter sorgte mit seinem Akkordeon für Stimmung.

Nach Kaffee und Kuchen waren aufgrund der hohen Temperaturen noch etliche Kaltgetränke erforderlich.Der Rückweg führte uns durch den Wald hinter dem Dampfmuseum zurück zu unseren Autos am Schwimmbad.

Wo ist das Wasser ?

Die Augustwanderung der „Rüstigen Wanderer“ startete am Wanderparkplatz Hohler Stein südlich von Kallenhardt bei sommerlich heißen Temperaturen von 29°C.

Hohler Stein
Hohler Stein

Das von der Lörmecke vor Jahrhunderten ausgespülte Felsmassiv mit zwei Höhlen ist ein bekannter Ausflugsort. Nach einigen Gehminuten zeigt sich der „Hohe Stein“, ebenfalls eine Felsformation aus Kalkstein. Der ursprünglich höhere Berg wurde durch Steinbrucharbeiten abgetragen. Auf dem vorgelagerten Schuttberg wurden früher Ziegen zur Landschaftspflege gehütet.

Immer am Ufer der Lörmecke folgten wir dem gut beschatteten Weg bis zur Aussichtsplattform „Schwinde“.

Der Lörmeckebach verschwindet an mehreren Stellen im Untergrund und fließt unterirdisch weiter. Von hier führte der Weg in südlicher Richtung, teilweise über die Waldroute, bis wir wieder ins Lörmecketal kamen. Bevor wir durchgeschwitzt den Parkplatz erreichten, konnten wir einer Pfadfindergruppe noch behilflich sein ihren „Pfad“ zurück zum Pfadfinderlager Eulenspiegel zu finden.

Wanderung durch die Siepentäler

Die Rüstigen Wanderer trafen sich am 6. Juli zu ihrer monatlichen Wanderung. Vom Parkplatz Hirschbruch ging es bei angenehmen Temperaturen vorbei am Himbeerenbusch. Durch die abgeholzten Flächen hatte man einen tollen Blick auf das Tal „Fauler Siepen“. Am Wegesrand hat sich jetzt wieder das Kleine Knabenkraut in verschieden Farben angesiedelt

Nach einem Richtungswechsel führte der Weg teilweise durch den Langensiepen mit Laubwald stetig bergauf zum Plackweg. Von hier konnten alle eine herrliche Aussicht über mit Gras und Fingerhut bewachsene Flächen bis zum Rothaargebirge geniessen.

Im Dorf der Steine

Bruchhausen war der Ausgangspunkt für die Jedermann-Wanderung im Juni. Bei traumhaften Sommerwetter führte die Wanderstrecke unterhalb des Istenbergs mit Blick auf den imposanten Feldstein zur Marienkapelle mit ihren bunten Lichtfenstern und einem Gnadenbild der Madonna von Fatima.

Die Teilnehmer ließen es sich nicht nehmen und stimmten mit unserer Wanderführerin Rosi ein Marienlied an. Weiter ging es dann durch einen Sinnesgarten a’la Pfarrer Kneipp mit heimischen Kräutern zum idyllischen alten Wasserrad der ehemaligen Mühle von Bruchhausen.

Hier schmeckte im Schatten der alten Bäume eine kühle Erfrischung, bevor es zur Einkehr im Gutscafe‘ am Rosengarten ging. Unterwegs bestaunten wir die gut erhaltenen Fachwerkhäuser und das Wasserschloss im Ortskern.

Unter alten Bäumen fand die Wanderung mit Kaffee und Kuchen einen schönen Abschluss.

Auf geht’s, was stören dunkle Wolken am Himmel

Mit Optimismus und Regenschirm bewaffnet starteten 9 rüstige Wanderfreunde zur monatlichen Runde im Juni. Die Wanderung führte entlang des 519 m hohen Losenbergs mit schönen Aussichten auf Gevelinghausen mit seinem Schloss und der historischen Mühle, in der sich ein kleines Heimatmuseum befindet. Auch die Gipfelkreuze des Olsbergs und des Ohlenkopfs waren gut sichtbar.

Auf der Appelallee, die Bezeichnung geht auf die zahlreichen Apfelbäume längs des Wegesrands zurück, ging es nach einem Fotostop

Wandergruppe

weiter, vorbei an einer Wiese mit neugierigen Pferden, über die Waldroute bergab in Richtung Ostwig und dann auf dem Wanderweg entlang der Elpe, mit einem im Bachbett integrierten Tretbecken, in die Ortsmitte.

Der Rest der rund 10 km langen Tour führte uns am alten Nuttlarer Schieferbergwerk vorbei, dort ließen es sich einige Teilnehmer nicht nehmen, eine Glocke in Gang zu setzen, zum Ausgangspunkt zurück.

Wanderung der Rüstigen

Gewandert wird bei jedem Wetter !

Das sagten auch acht Wanderer des SGV Nuttlar, die am 3. November bei Dauerregen von Helmeringhausen um den Ohlenkopf starteten.

An der Tretstelle Vossbach auf dem Kneippweg begegneten wir einer Gruppe des SGV Dortmund, die schon wieder den Rückweg nach Bigge angetreten hatten.

Waldarbeiten am Ohlenkopf

Unterhalb des Ohlenkopfs fanden Baumfällarbeiten statt, die das Landschaftsbild im vergangenen Jahr total verändert haben.

Jetzt hat man allerdings freie Sicht auf Assinghausen, Wulmeringhausen und Wiemeringhausen.

Nach ca. 10 km wurde der Ausgangspunkt nach etwa 2,5 Std. wieder erreicht.

Herbstwanderung auf dem Sauerland Höhenflug

Unter dem bekannten Slogan „nur fliegen ist schöner“ starteten wir mit 14 Teilnehmern im Oktober zur nächsten Etappe auf dem rund 192 km langen Sauerland Höhenflug – Variante Korbach bis Altena – am Wanderparkplatz Schlot bei Allendorf. Das Wetter hätte nicht besser sein können, da wir frühmorgens schon von der Sonne begrüßt wurden.

Die Höhenwanderung führte durch Wälder mit ihrem bunten Herbstlaub

dann auf ein Plateau mit einem schönen Rundum- und Fernblick

Impressionen auf dem Sauerland Höhenflug

auf das Naturschutzgebiet „Sauerland-Rothaargebirge“ zu einer kleinen Kapelle am Fickeltünnesweg. Dort lockten reife Äpfel der umstehenden Apfelbäume den einen oder anderen der Gruppe zu einer Kostprobe, die einhellig als lecker befunden wurden. In der Ferne konnte man das Wanderziel des heutigen Tages, den markanten Schombergturm in Wildewiese erkennen, dem wir dann bergauf und bergab näher kamen.

Wanderer auf dem Sauerland Höhenflug

Bei der Mittagsrast oberhalb des kleinen Ortes Hagen ließen wir uns den Proviant im Sonnenschein schmecken. Frisch gestärkt, sowie einem Resümee über die bisher zurückgelegten rund 160 km und einer Vorschau auf die restlichen Etappen im nächsten Jahr, ging es dann zum Ziel in Wildewiese, wo Kaffee, Platenkuchen und kühle Getränke einen schönen Abschluss der Wanderung bildeten.