Alle Beiträge von Karin Mosen

Rückschau auf das Wanderjahr 2018

Zur Jahreshauptversammlung begrüßte der Vorsitzende Wolfgang Rickes am 27. Januar 2019 im Gasthof Dalla Valle 60 Mitglieder. Mit einem Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr, in dem die umfangreiche Planung und Durchführung des 125-jährigen Jubiläums am 15. und 16. September sowie der intensive Einsatz beim Gebirgsfest in Olsberg eine Herausforderung waren, bedankte sich der Vorsitzende bei allen Wanderführern und Helfern. Besonders großer Dank gebührte Siegfried Hohmann und Karl Heinz Martini, die in sehr aufwändiger Kleinarbeit die Festschrift zum Jubiläum erstellt haben. Nach der Bekanntgabe des Protokolls der letzten Generalversammlung und des Geschäftsberichts konnte der Wanderwart Bernd Spindeldreher über zahlreiche Wanderungen im Jahr 2018 berichten.

Bei 67 Wanderungen – eine als Radtour mit 55 Kilometern vorbei an den Industriedenkmälern des Ruhrgebiets – begleitet von 8 Wanderführern wurden 699 Kilometer unter die Wanderschuhe genommen. Teilgenommen haben 539 SGV-ler und 128 Gäste, was noch mal eine Steigerung zum Vorjahr war. Einen besonderen Anteil an diesem guten Ergebnis hatten die 23 Gesundheitswanderungen, die im Arnsberger- bzw. Briloner Wald vom zertifizierten Wanderführer Ingobert Balkenhol durchgeführt wurden. Insgesamt erfüllten 20 Personen die Bedingungen des Deutschen Wanderverbandes und erhielten als Dank eine Urkunde und teilweise eine Anstecknadel. Davon haben 15 Wanderer über 200 Kilometer zurückgelegt. Besondere Höhepunkte waren im Sommer die Teilnahme am Gebirgsfest in Olsberg, bei dem ein Weltrekord mit 452 Teilnehmern beim Gesundheitswandern aufgestellt wurde und das Jubiläum im September. Über schöne gelungene Aktivitäten berichtete die 1. Jugendwartin Anna Ruf sowie Carsten Hirt für den Familienrat, der in der Adventszeit eine Fahrt zum Weihnachtsmarkt in Kassel mit einem Besuch des Planetariums organisiert hatte. Dort wurde den Kindern anhand von historischen Quellen und astronomischer Berechnung die Geschichte zum Stern von Bethlehem erklärt. Doch es ist nicht nur gewandert worden. Auch die Geselligkeit kam bei Veranstaltungen in der vereinseigenen Hütte, die über das Jahr sehr gut genutzt wurde, nicht zu kurz.

Der Schatzmeister Carsten Hirt stellte die finanzielle Lage der Abteilung positiv dar, so dass der Verein auf einem soliden Boden steht und die Bereiche Wandern, Gesundheit und Naturschutz im Sinne der Mitglieder unterstützen kann. Der Kassenprüfer Martin Tillmann bescheinigte eine ordentliche Kassenführung und beantragte die Entlastung des Vorstands.

Zur Wiederwahl stellten sich der 1. Schatzmeister Carsten Hirt, die Pressewartin Karin Mosen, die 2. Wanderwartin Brigitte Eilinghoff und der 2. Wegewart Heinz Wiemann. die von der Versammlung bestätigt wurden. Auf Grund des Ausscheidens des 2. Vorsitzenden Siegfried Hohmann, der 2. Schriftführerin Lea Brehmke, der Ansprechpartnerin für die Jugend Josefa Püttmann und des Kassenprüfers Martin Tillmann, denen die Versammlung für die langjährige Arbeit ganz herzlich dankte, waren die Ämter neu zu besetzen. Gewählt wurde als 2. Vorsitzender Hermann Josef Meyer, zur 2. Schriftführerin Heike Meyer und als Kassenprüfer Johannes Meier. Auf Antrag des Gesamtvorstandes wurde Franz-Josef Sommer für seine Verdienste im Verein einstimmig zum Ehrenvorsitzenden gewählt.

Der Bezirksvorsitzende des SGV Oberruhr Heinz Wiemann ehrte zusammen mit dem Vorsitzenden einige Mitglieder für ihre besonderen Verdienste mit einer Urkunde. Außerdem wurde die neue Satzung einstimmig von der Versammlung angenommen. Auf den Datenschutz wurde hingewiesen. Zum Schluss erfolgte ein Ausblick auf die Termine im Wanderjahr 2019, wobei besonders auf den Deutschen Wandertag in der Region Winterberg/Schmallenberg vom 3. bis 8. Juli eingegangen wurde. Mit einem Dank an alle Mitglieder beendete der Vorsitzende die Versammlung.

Das wandern ist des Müllers Lust

Unter diesem Motto starteten 26 Wanderfreunde bei wunderbarem Altweibersommerwetter zur Jedermann-Wanderung im September ab der „Altenbürener Mühle“.

Start an der Altenbürener Mühle

Die etwa sieben Kilometer lange Rundwanderung führte um den Sonnenknapp in den kleinen Ort Rixen. Eine Herde Rindviecher folgte den Wanderern neugierig entlang eines Wiesendurchlasses. Man konnte sagen „mit der Kuh auf du und muh“.

Pause an einer Kuhwiese

In Rixen erzählte eine Teilnehmerin wissenswertes über ihren Heimatort. Mit Blick auf die Briloner Landschaft ging es dann über den Soestweg entlang des idyllischen Glennebachs zum Ausgangspunkt zurück.

Abstieg zum Glennebach

Dort trafen noch 6 Wanderinnen, die nur eine kurze Strecke gegangen sind, zur Gruppe. Das anschließende Kaffetrinken in der Mühle rundete diesen schönen Nachmittag ab.

Radtour entlang von Ruhrgebietsdenkmälern

Mit dem Fahrrad erkundete eine Gruppe des SGV Nuttlar Industriedenkmäler im Dortmunder Süden. Besonders beeindruckend waren der Phönixsee, die Thomasbirne und Hochöfen auf dem renaturierten Stahlwerksgelände von Hoesch.

Am Radweg „Rheinischer Esel“, einer ehemaligen Eisenbahnstrecke, waren noch Hinweise auf die frühe Zeit des Steinkohleabbaus sichtbar. Insgesamt wurden 60 interessante Fahrradkilometer zurückgelegt.

Im Dorf der Islandpferde

Unter dem Motto: „und wir gingen aus den Mauern bis hinauf ins freie Feld. Hehres Glänzen, schönes Schauen wie soweit so still die Welt“ (aus einem Lied von Joseph von Eichendorff) begann die Jedermann-Wanderung bei herrlichem Sonnenschein am 18. Juli mit 19 Teilnehmern in Berlar an der Kapelle „St. Peter und Paul“.

Bevor es auf den Rundweg „Bl9“ ging, wurden als Wegzehrung selbstgebackene Waffeln an die Wanderer verteilt. Mit Panoramablicken auf die Ortschaften: Blüggelscheidt, Mosebolle, Remblinghausen und Klause wurden die Teilnehmer verwöhnt. Der Hausberg von Meschede „Vogelsang“ mit seinen 595 Metern ü. NN und der „Olsberg Gipfel“ 700 Meter ü. NN waren bei diesem klaren Wetter gut zu erkennen. Am Wegesrand säumten zahlreiche Himbeersträucher, Wildkräuter und Gersten- bzw. Weizenfelder die Wanderstrecke. Junge Reiterinnen mit ihren Islandpferden begleiteten uns teilweise auf dem erlebnisreichen Weg. Zum gemütlichen Ausklang gab es Kaffee und Kuchen in Ramsbeck.

„Ein Bett im Kornfeld“

Am 20. Juni trafen sich 13 Teilnehmer zur Jedermann- Wanderung in Berge.  Los ging es auf dem „B3“ durch die Caller-Schweiz zur Halloh-Kapelle, die der Mittelpunkt der drei Kreuzwege der Orte Calle, Wallen und Berge ist. Erbaut wurde sie im Jahr 1686 und ist bekannt als Pilgerort für Kranke mit Gehbehinderung. Nach der Besichtigung der Kapelle führte der Weg durch Kornfelder mit unzähligen herrlich blühenden Kornblumen.

 

Zwei Teilnehmer ließen es sich nicht nehmen, sich in das Feld zu setzen und den Schlager von Jürgen Drews „ein Bett im Kornfeld“ mit viel Gelächter zu singen.

Weiter ging es zu einer Pestkapelle mit ihrer imposanten Linde – es brauchte drei Wanderer zum Umfassen des Stammes – und dann zum allseits bekannten „Jüppkenpark“ mit anschließender Einkehr in einem Cafè.

Sommerwind und Wandergenuss

Bei wunderschönem Sommerwetter startete die Juniwanderung für Rüstige mit 10 Teilnehmern am 6. Juni in Assinghausen am Grimme-Denkmal. Die Strecke führte entlang an schönen Fachwerkhäusern mit ihren gepflegten Rosengärten

Klostergarten in Assinghausen

über das Küsterland und den Kreuzweg unterhalb des Ibergs mit seinem Strykerstein bergan auf eine Hochebene mit herrlichem 360° Panoramablick auf die Sauerländerlandschaft und die markanten „Bruchhauser Steine“. Zwei Teilnehmerinnen konnten Informationen und amüsante Anekdoten zu ihrem Heimatort Bruchhausen liefern.

Sicht auf Bruchhauser Steine und Strykerstein

Durch schattige Wälder verlief der Wanderweg hoch zum Ochsenkreuz – hier soll nach einer Überlieferung ein Hirte von einem Ochsen getötet worden sein – über den Rundweg „WI1“ hoch über Wiemeringhausen zum Ausgangspunkt zurück.

Der Wald wird gefegt

Dort endete die Wanderung in einem historischen Gasthaus bei einem kühlen Getränk.

kühle Getränke zum Abschluss

Aussichten und Seeblick geniessen

Am 23. Mai trafen sich 21 Teilnehmer zur monatlichen Jedermannwanderung am Hennesee. Los ging es bei sonnigem Wetter ab Parkplatz „Berghauser Bucht“ zum Rundwanderweg „A3“ oberhalb von Berghausen. Ein leichter Anstieg führte zu schönen Panoramablicken auf die Stadt Meschede mit Ihrer weit sichtbaren Abteikirche Königsmünster, sowie auf den Höhenzug des Arnsberger Waldes mit dem bekannten Lörmecketurm. Im Verlauf des Weges konnten die Teilnehmer schöne Aussichten nach rechts auf die „Caller Schweiz“ und links auf den Hennesee mit der imposanten Staumauer und dem Mescheder Hausberg „Köpperkopf“ geniessen. Der Abstieg zum See endete dann bei einer Einkehr im H1 an der Badebucht.

 

Wanderung um die Bruchhauser Steine

Bei herrlichem Sommerwetter trafen sich am 5.7. dreizehn Teilnehmer zur Juliwanderung der rüstigen Wanderer. Ausgangspunkt der etwa zweistündigen Wanderung über rund neun Kilometer war der Parkplatz „Feuereiche“ zwischen Elleringhausen/Willingen.

Der Weg „B1“ führte durch das Tal des Schmalah-Flüsschens am idyllischen Silbersee vorbei, dann durch einen schattigen Laubwald stetig bergan zum Fuß des Istenbergs. Dort erwartete die Wanderer eine sehr schöne Fernsicht auf die umliegenden Sauerländer Berge und das Dorf Bruchhausen.

Nach dem Abstieg verlief die Route dann weiter auf dem Rothaarsteig mit Blick auf das Schloss Bruchhausen – mit seinem markanten Fachwerkgiebel – und auf den Feldstein, einem beliebten Aussichtspunkt der Bruchhauser Steine, zum Ausgangspunkt zurück.