Alle Beiträge von Karin Mosen

Novemberimpressionen

Wandergruppe mit „tierischer Begleitung“

Der im Volksmund „dunkle und traurige“ November zeigte sich bei der Jedermann-Wanderung von seiner schönen Seite. In luftiger Höhe auf 470 hm startete unsere monatliche Mittwochswanderung in Föckinghausen. Die Route führte zuerst an der Freizeitanlage am Kohlenmeiler

Am Kohlenmeiler

vorbei, weiter auf dem von buntem Herbstlaub gesäumten Wanderweg des „A3“

bergan in Richtung des überregional bekannten „Plackweg, X1“ bis zum Hüttenweg. Auf diesem Weg bot sich den Teilnehmern ein schöner Ausblick

auf dem Hüttenweg

in das Ruhrtal und den Nachbarort Eversberg mit seiner Burgruine. Diese Aussicht ist auch dem Borkenkäfer geschuldet, der im Arnsberger Wald zu großen Veränderungen und Abholzen der Bäume geführt hat. In der einsetzenden Dämmerung

kehrte die Wandergruppe nach rund zwei Stunden zum Kaffeetrinken im Waldhaus Föckinghausen ein.

Auf den Spuren des Bierbrauens

Hopfengarten

Bei herrlichem Altweibersommerwetter startete eine Gruppe Jedermannwanderer zur Septembertour in den Ort Grevenstein. Dort führte der ca. 7 km lange Rundwanderweg entlang 10 Stationen mit Hinweistafeln,

auf denen alles Wichtige zur Geschichte des Bierbrauens aus der Zeit der Sumerer, erstes schriftliche Dokument datiert aus der Zeit 4.000 vor Christi Geburt, bis ins Mittelalter und die Neuzeit. Die Wanderer erfuhren ausser Wissenswertem auch noch Witziges und Anekdoten von Rittern und Mönchen, die dem leckeren Gerstensaft zugesprochen haben, und auch Hildegard von Bingen empfahl Bier gegen „Schwermut“.

Den einzelnen Stationen folgend ging es zum Hopfengarten

und zu einem Aussichtsfass

mit schönem Blick auf Grevenstein. Entlang von „Pastors Eichen“ schlängelt sich der Weg bergauf

zu einer Ruhebank, wo wir Zeit für ein geistiges Getränk“Kräuterschnäpschen“ hatten

und dann zum Highlight „Waldtheke“, die leider verschlossen war, also haben wir die phantastische Aussicht genossen.

Über einen Wiesenweg, gesäumt mit Apfel- und Birnenbäumen -alles alte Sorten- näherten wir uns dem Ausgangspunkt mit Blick auf die heimische Brauerei.

Zum Abschluss ging es zum gemütlichen Kaffeetrinken.

Im Dorf der Steine

Bruchhausen war der Ausgangspunkt für die Jedermann-Wanderung im Juni. Bei traumhaften Sommerwetter führte die Wanderstrecke unterhalb des Istenbergs mit Blick auf den imposanten Feldstein zur Marienkapelle mit ihren bunten Lichtfenstern und einem Gnadenbild der Madonna von Fatima.

Die Teilnehmer ließen es sich nicht nehmen und stimmten mit unserer Wanderführerin Rosi ein Marienlied an. Weiter ging es dann durch einen Sinnesgarten a’la Pfarrer Kneipp mit heimischen Kräutern zum idyllischen alten Wasserrad der ehemaligen Mühle von Bruchhausen.

Hier schmeckte im Schatten der alten Bäume eine kühle Erfrischung, bevor es zur Einkehr im Gutscafe‘ am Rosengarten ging. Unterwegs bestaunten wir die gut erhaltenen Fachwerkhäuser und das Wasserschloss im Ortskern.

Unter alten Bäumen fand die Wanderung mit Kaffee und Kuchen einen schönen Abschluss.

Auf geht’s, was stören dunkle Wolken am Himmel

Mit Optimismus und Regenschirm bewaffnet starteten 9 rüstige Wanderfreunde zur monatlichen Runde im Juni. Die Wanderung führte entlang des 519 m hohen Losenbergs mit schönen Aussichten auf Gevelinghausen mit seinem Schloss und der historischen Mühle, in der sich ein kleines Heimatmuseum befindet. Auch die Gipfelkreuze des Olsbergs und des Ohlenkopfs waren gut sichtbar.

Auf der Appelallee, die Bezeichnung geht auf die zahlreichen Apfelbäume längs des Wegesrands zurück, ging es nach einem Fotostop

Wandergruppe

weiter, vorbei an einer Wiese mit neugierigen Pferden, über die Waldroute bergab in Richtung Ostwig und dann auf dem Wanderweg entlang der Elpe, mit einem im Bachbett integrierten Tretbecken, in die Ortsmitte.

Der Rest der rund 10 km langen Tour führte uns am alten Nuttlarer Schieferbergwerk vorbei, dort ließen es sich einige Teilnehmer nicht nehmen, eine Glocke in Gang zu setzen, zum Ausgangspunkt zurück.

Herbstwanderung auf dem Sauerland Höhenflug

Unter dem bekannten Slogan „nur fliegen ist schöner“ starteten wir mit 14 Teilnehmern im Oktober zur nächsten Etappe auf dem rund 192 km langen Sauerland Höhenflug – Variante Korbach bis Altena – am Wanderparkplatz Schlot bei Allendorf. Das Wetter hätte nicht besser sein können, da wir frühmorgens schon von der Sonne begrüßt wurden.

Die Höhenwanderung führte durch Wälder mit ihrem bunten Herbstlaub

dann auf ein Plateau mit einem schönen Rundum- und Fernblick

Impressionen auf dem Sauerland Höhenflug

auf das Naturschutzgebiet „Sauerland-Rothaargebirge“ zu einer kleinen Kapelle am Fickeltünnesweg. Dort lockten reife Äpfel der umstehenden Apfelbäume den einen oder anderen der Gruppe zu einer Kostprobe, die einhellig als lecker befunden wurden. In der Ferne konnte man das Wanderziel des heutigen Tages, den markanten Schombergturm in Wildewiese erkennen, dem wir dann bergauf und bergab näher kamen.

Wanderer auf dem Sauerland Höhenflug

Bei der Mittagsrast oberhalb des kleinen Ortes Hagen ließen wir uns den Proviant im Sonnenschein schmecken. Frisch gestärkt, sowie einem Resümee über die bisher zurückgelegten rund 160 km und einer Vorschau auf die restlichen Etappen im nächsten Jahr, ging es dann zum Ziel in Wildewiese, wo Kaffee, Platenkuchen und kühle Getränke einen schönen Abschluss der Wanderung bildeten.

Jedermann-Wanderung im August

Bei angenehmen Wanderwetter startete die Gruppe der Jedermannwanderer zur monatlichen Tour. Vom Treffpunkt in Nuttlar führte der Weg zur Staustufe der Ruhr an der Alfert. Dort wurden wir von der hier ansässigen Schwanenfamilie und Enten neugierig begrüßt.

Nach diesem Halt ging es weiter entlang der renaturierten Ruhr durch das Sündenwäldchen zum Kaffeetrinken in einen Traditionsgasthof in Velmede. Bei leckerem Kuchen-frei nach dem Udo Jürgens Lied „aber bitte mit Sahne „- und guter Stimmung war es ein gelungener Nachmittag für alle Teilnehmer. Einige Wanderer nahmen dann noch den Rückweg durch die Ruhrauen in Angriff.

1. Wanderung des Jahres

Nach der langen coronabedingten Pause trafen sich 25 Wanderfreunde am 23. Juni zur Jedermann-Wanderung.

Gut gelaunt, da uns der Wettergott wohlgesonnen war, startete die Gruppe von der Evenkopfhütte zu einer moderaten ca. 4 Kilometer langen Rundwanderung durch die Nuttlarer Flur am Rocken. Die Aussicht auf die vom Borkenkäfer geschädigten und abgeholzten Wälder ist natürlich erschreckend.

Zum Abschluss ging es dann in die vereinseigene Evenkopfhütte zum Kaffeetrinken. Die Freude der Teilnehmer, nach der langen Pause bekannte Gesichter wieder zu sehen und sich auszutauschen, war natürlich groß. Mit der Hoffnung auf niedrige Inzidenz-Zahlen wird die nächste Wanderung für Juli geplant.

Dezember-Wanderung

Jedermann-Abschlusswanderung

Zur Abschlusswanderung bei herrlichem Sonnenschein trafen sich am 4. Dezember 15 Teilnehmer am Parkplatz „Evenkopfhütte“. Gut gelaunt ging es dann auf dem Wanderweg „A6“ in Richtung „Wasserrädchen“.

Hund Elvis auf den Spuren seines Herrchens
Rast am Grenzstein

Eine kleine Rast war willkommen zum Verteilen von Süßigkeiten aus dem Nikolausstrumpf. Der weitere Weg führte dann in der aufkommenden Dämmerung zum Ausgangspunkt zurück.

Abschließend gab es in der Evenkopfhütte Kaffee und selbstgebackenen Kuchen. Der Jahresrückblick mit Fotoschau rundete den schönen Nachmittag ab.